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unsere Einstellung zur Haltung von
Exoten:
Darf man Reptilien ins Terrarium
sperren?
Es wird viel spekuliert über das Thema
"Exoten im Terrarium", die einen sagen "solche Tiere gehören in die
Natur und nicht ins Wohnzimmer" und streicheln dabei ihre Hauskatze oder
den Hund und füttern ihre Goldfische. Andere wiederum sind der Meinung das die Terraristik durchaus
okay ist, wenn das nötige Fachwissen vorhanden ist. Aber wer entscheidet
was richtig ist und was nicht?
Grundsätzlich hat es kein Tier
verdient in der Gefangenschaft des Menschen zu leben. Jedes Geschöpf hat
sein anrecht frei auf dem ihm zugeteilten Fleck Natur zu leben. Was
würden wir sagen, wenn sich die Bären auf einmal unterhalten würden wie
Menschen zu halten sind und wie gross ihr Käfig zu sein hat?
Warum so viele?
Wir haben in den Anfängen die ersten
Tiere im Zooladen oder auf Börsen gekauft, aber das ist schon lange
nicht mehr der Fall. Heute bemühen wir uns den Schaden einzugrenzen und
bereits gefangene Tiere so human wie nur möglich zu versorgen. Seltene
oder begehrte Tiere züchten wir im Terrarium nach. Damit erreicht man wenigstens, dass die Anzahl
der Wildfänge ein bisschen eingedämmt wird. Je mehr Tiere aus
einheimischer Zucht auf dem Markt sind, desto weniger müssen der Natur
entnommen werden.
Es kommt dennoch ab und an vor, dass
jemand das Thema Schlangenhaltung unterschätz und das Tier am liebsten
schnell wieder los wäre. Diese Tiere gelangen nicht selten über den
Tierrettungsdienst zu uns in Pflege. Manche sehen echt erbärmlich
aus. Bis heute konnten jedoch alle Tiere gerettet und aufgepeppelt
werden.
Es sollte nur bei den Wildfängen
bleiben, die notwenig sind um Inzucht zu vermeiden und um frisches Blut
in Zuchtlinien einzubringen. Ansonsten ist es ratsam auf Europäische
Zuchten zurückzugreifen. Wir geben gern das nötige Wissen mit auf den
Weg und stehen unbegrenzt für Fragen zur Verfügung.
Warum wir uns zuständig fühlen
Wir mussten schon grausame Bilder
sehen, bei denen Tiere total verkommen und gequält dahin vegetierten.
Alles nur weil ein vermeintlicher Züchter oder Zooladen sein
Portemonnaie damit aufbessern wollte. Wenn schon Exoten gehalten werden
müssen, dann sollen sie so gut wie es geht versorgt sein.
Ein grosser Tierdiscounter in
Deutschland hatte eine Lieferung von über 100 Königspythons erhalten.
Diese lagerte er im Keller in Schachteln. Verkauft hatte er bis zum
Schluss nur 24 Tiere, die restlichen mussten kläglich verrecken. Die
Rechnung geht leider auch mit diesem Verlust für den Händler auf.
Dies um nur ein Beispiel von vielen zu
nennen. Wer ein Herz für solche Tiere hat und schon solche Szenen sehen
musste, der wird uns verstehen. Unsere arbeit ist nur ein kleiner
Tropfen auf den heissen Stein. Aber wir sind einer von vielen.
Es ist mit den Exoten nicht anders als
mit anderen Tieren.... Immer zuerst nachdenken und dann kaufen. Der
Leidtragende bei einem Fehlentscheid ist immer das Tier!
An dieser Stelle auch ein herzliches
Dankeschön an den Tierrettungsdienst und das Tierheim Pfötli in Bülach
für die tolle Zusammenarbeit.

Damit der TierRettungsDienst seine
vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, ist er auf Spenden angewiesen. Das
Spendenkonto lautet:
PC-Konto 80-310078-8
TierRettungsDienst
Leben hat Vortritt
Lufingerstr. 1
8185 Winkel
Auf
Anfrage bekommen Sie dort gerne auch vorgedruckte
Einzahlungsscheine.
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